SEO-Glossar
1. Adsense
Google AdSense ist ein Dienst des Unternehmens Google Inc., der Werbeanzeigen gegen Entgelt auf eigenen Webseiten platziert. Es ist somit ein Gegenstück zu Google AdWords. Die Auswahl der Anzeigen ist inhaltsbezogen und wird automatisch durch Google erzeugt. Der Seitenbetreiber kann jedoch bestimmte Anzeigen, wie die seiner Konkurrenten, ausschließen.
2. Adwords
AdWords ist das kostenpflichtige Anzeigenprogramm (auch genannt Sponsored Links bzw. Pay-per-Click) des Suchmaschinenbetreibers Google Inc. Die geschalteten Anzeigen werden auf den Google-Suchergebnisseiten je nach Definition geschaltet. Durch die Festlegung eines Tagesbudgets hat man die Kosten stets im Griff, umfangreiche Statistik- und Auswertungsfunktionen runden das Angebot ab. In Folge der Statistiken lässt sich der Wert der CPC (Cost-per-Click) bestimmen, was soviel bedeutet wie Kosten pro Klick auf die entsprechende geschaltete Anzeige. Je nach verwendeten Keywords können die Kosten zwischen wenigen Cents und mehrere Euro pro Klick variieren. Die geschalteten Anzeigen erscheinen auf den Google Suchergebnisseiten oben und rechts.
3. Backlink
Rückverweis (Backlink) nennt man einen Link, der von anderswo auf die betrachtete Webseite führt. In vielen Suchmaschinen wird die Anzahl der Rückverweise als Indiz für die Linkpopularität oder Wichtigkeit der Webseite verwendet; Googles PageRank-Algorithmus ist ein Beispiel hierfür. Da Suchmaschinen auch die Linktexte der Rückverweise als Suchbegriffe werten, kann diese Eigenschaft durch eine so genannte Google-Bombe missbraucht werden.
Auf die Backlinks hat der Betreiber der Webseite in der Regel keinen direkten Einfluss. Zur Generierung zusätzlicher Backlinks bzw. zur Beeinflussung des Linktextes und Linkpopularität dienen u.a. Referrer-Spam, Textlinktausch und Artikelverzeichnisse.
Das Aufspüren der Backlinks erfolgt mit Hilfe von Suchmaschinen oder durch Auslesen der Referrer bei der Logdateianalyse. So kann man bei vielen Suchmaschinen eine Suchanfrage „link:
4. Conversion-Tracking
Der Begriff Besuchsaktionsauswertung oder englisch Conversion-Tracking bezeichnet den Teil der Website-Analytik, der die Effektivität misst, mit der ein adressierter Personenkreis dazu bewegt wird, gewünschte Aktionen durchzuführen. Die allgemeine Ermittlung einer Rate erfolgt nach der Formel Rate = Zielereignis / Basisereignis * 100% Für die Order Conversion Rate ist das Basisereignis der Besuch der Website und das Zielereignis die Aufgabe einer Bestellung. Weist eine Website innerhalb eines Monats 10.000 Besucher auf und verbucht in diesem Zeitraum 250 Bestellung, so wurde eine Order Conversion Rate erzielt von 250 / 10.000 * 100 = 2,5%. Die gängisten Methoden des Conversion-Trackings sind: - Log-Analyse - Diese Methode beruht auf den Aufzeichnungen des Webservers der Website. - Script Tracking - Das eingesetzte Programm (CMS, Onlineshop) zeichnet relevante Daten auf. - Tracking Service - In die einzelnen Seiten der Website werden Skripte eines Fremdservices eingebaut, welche relevante Daten aufzeichnen. Über einen passwortgeschützten Webzugang loggt sich der Seitenbetreiber auf der Website des Serviceanbieters ein und ruft seine Daten dort ab. In allen drei Fällen werden die Aufzeichnungen von einem Programm ausgewertet, welches daraus Statistiken und Berichte generiert. Im E-Commerce ist Conversion-Tracking von besonderer Bedeutung, da es Aufschluss gibt über den Erfolg von Maßnahmen, Präsentationen, Benutzerführung etc., die direkten Einfluss auf den erzielten Umsatz haben. Die wichtigsten Kenngrößen (bezogen stets auf die Anzahl der genannten Objekte) sind: - Order conversion rate - das Verhältnis von Bestellungen zu Besuchern - Basket conversion rate - das Verhältnis von Bestellungen zu Warenkörben - Order abandonment rate - das Verhältnis von Bestellungen zu begonnenen Bestellprozessen - Visitor conversion rate - das Verhältnis von Besuchern einer expliziten Webseite (Webpage) zu Besuchern der Website - Das Verhältnis von neu registrierten Kunden zu Neukunden (ohne Registrierung) - Das Verhältnis von mehrmals bestellenden registrierten Kunden (Stammkunden) zu registrierter Kunden - Das Verhältnis von Newsletterempfängern zu Lesern, sowie (aufgrund des Newsletters) zu Besuchern (Click-Through-Rate) und zu Käufern (Order conversion rate des Newsletters)
5. CPC
Siehe auch PPC. Mit Pay per Click wird ein im Online-Marketing übliches Abrechnungsmodell bezeichnet, bei dem die Leistung pro Klick abgerechnet wird. Die Abrechnung von Anzeigen neben den Suchergebnissen z. B. bei Google AdWords oder bei Yahoo! Search Marketing, wird nach diesem Modell berechnet. Die Begriffe Pay per Click (PPC) und Cost per Click (CPC) werden dabei synonym verwandt. Alternative Abrechnungsmodelle sind Cost per Order (CPO), Cost per Action (CPA), Cost per Lead (CPL) oder Tausend-Kontakt-Preis (TKP).
6. CTR
Die Click-Through-Rate (CTR) ist eine Kennzahl im Bereich Internet-Marketing, welche die Anzahl der Klicks auf ein Werbebanner oder Sponsorenlinks im Verhältnis zu den gesamten Impressionen darstellt. Wird eine Werbung hundertmal angezeigt und dabei einmal angeklickt, beträgt die Klickrate 1%. Die Click-Through-Rate bewegt sich bei klassischer Bannerwerbung im World Wide Web ohne gezielten Einsatz meist im Promillebereich – auf 1000 Anzeigen kommen bisweilen nur ein oder zwei Klicks –, bei guter Abstimmung von Werbung und Anzeigenumfeld lassen sich mit demselben Werbemittel aber auch Raten zwischen 1 und 3 Prozent erreichen. Neuere Werbeformen, die sich über die Webseite legen, gelangen hingegen nicht selten in den zweistelligen Prozentbereich, was aber auch mit „Fehlklicks“, also Klicks, die nicht der Werbung galten oder sie lediglich entfernen sollten, zusammenhängen kann. Diese Verhältnisse müssen insbesondere Anbieter von Werbeflächen beachten, die Werbung annehmen, die per Klick statt per Anzeige bezahlt wird. Die Klickrate wird häufig als ein vorrangiges Erfolgsmaß eines Werbemittels dargestellt. Dies ist aber gerade bei Kampagnen, die weniger dem Direktverkauf eines einzelnen Produktes als vielmehr der Markenbildung, also der Steigerung der Bekanntheit einer Marke oder eines Produkts dienen, eine nur teilweise zutreffende Annahme.
7. Domain
Eine Domain (Mehrzahl „Domains“) identifiziert einen Computer im Internet und ist unter anderem Bestandteil der URL einer Webseite, wie z. B. example.com. Domains stellen dabei einen zusammenhängenden Teilbereich des hierarchischen DNS-Namensraumes dar. Die Darstellung des DNS-Namensraumes erfolgt als „Wurzelbaum“. Jeder Knoten dieses Baumes besitzt einen Namen, der ohne die Angabe eines vollständigen Namens nicht eindeutig ist. So lässt sich beispielsweise der Knoten wikipedia nicht eindeutig bestimmen, wenn dieser Name zum einen unter wikipedia.org und zum anderen unter wikipedia.de zugeordnet sein könnte. Jeder Domain-Name besteht also aus mehreren Namensteilen (Labels), die durch Punkte voneinander getrennt sind. Der ganz rechts stehende Name steht in der Hierarchie des Wurzelbaums am höchsten, der ganz linke Knotenname am niedrigsten. Die höchste Ebene in der DNS-Hierarchie hat dabei die sogenannte Root-Domain. Sie hat per Definition einen leeren Knotennamen (im Fachjargon: Null-Label genannt). Topologisch unterhalb und damit links von der Root-Domain aufgeführt, folgen der Name einer Top Level Domains (TLD). Die Top Level Domain bezeichnet entweder das Land, in dem der Domain-Name registriert wurde (z. B. .at für Österreich, .de für Deutschland, .ch für Schweiz), einen Staatenverbund (z. B. .eu für die Europäische Union) oder einen Bereich des praktischen Lebens (z. B. .org, .com oder .biz). Topologisch unterhalb bzw. im Name links der Top Level Domain folgen die Namen der sogenannten Second Level Domains gefolgt von Third Level Domains.
8. Footer
Die Fußzeile (nicht zu verwechseln mit Fußnote) steht losgelöst vom Haupttext am unteren Rand (dem Fuß) von Textseiten und dient zur schnellen Orientierung bzw. Navigation innerhalb eines schriftlichen Werkes. Beispielsweise kann der Fußzeilentext den Autor und Titel des Werkes, die Paragraphziffer und Bezeichnung des geöffneten Kapitels oder die Seitennummerierung und den Titel des geöffneten Abschnitts in Kurzform nennen. Auf Webseiten wird hier oft das Copyright der Seite dargestellt. Meist werden Fußnoten oder Endnoten in unmittelbarer Nähe oberhalb von ihr angeordnet.
9. Header
Header (von engl. head = Kopf) ist ein englisches Wort mit der Bedeutung Kopf, Einleitung, Vorspann. In der Informationstechnik werden Metadaten am Anfang einer Datei oder eines Datenblocks als Header (auch: Dateikopf) bezeichnet. Diese können verwendet werden, um das Dateiformat zu beschreiben oder weitere Angaben beispielsweise zum Ursprung der Daten zu machen.
10. Link
Als Hyperlink, auch kurz Link (engl. für Verknüpfung, Verbindung, Verweis), bezeichnet man einen Verweis auf ein anderes Dokument innerhalb eines Hypertextes, der automatisch durch das „Hypertextsystem“ verfolgt werden kann. Der Begriff wird meist auf das World Wide Web bezogen. Das Konzept von Hyperlinks entspricht funktional dem Querverweis oder der Fußnote aus der konventionellen Literatur, bei der das Ziel des Verweises allerdings in der Regel manuell aufgesucht werden muss. Man spricht von einem verlinktem Dokument, wenn es mindestens einen Hyperlink enthält, der auf ein zweites Dokument gerichtet ist.

